Achtsamkeit

Eine kurze Einführung 

Achtsamkeit, Meditation, Mindfulness… wahrscheinlich hast auch du schon einmal davon gehört. Aber was ist das eigentlich? Woher kommt es und was bringt es dir?

Wir von FIV3-Elements möchten dir einen kurzen Überblick über die positiven Effekte der Achtsamkeitspraxis geben und die Wirkungsweise aufzeigen. Aber eines vorweg: Achtsamkeit ist vor Allem eines: Eine Praxis – das heißt es ist wichtig, regelmäßig zu üben. Dafür findest du auf FIV3-Elements verschiedene Übungen, die besonders für Achtsamkeits-Einsteiger geeignet sind!

Einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Verbreitung von Achtsamkeitsübungen leistete der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn. Er überführte klassische, aus der buddhistischen Tradition stammende Achtsamkeitsübungen in ein mittlerweile weltweit anerkanntes und hoch wirksames Therapieprogramm: Die Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR). Hierbei handelt es sich um einen achtwöchigen Stressbewältigungskurs, der bei den Teilnehmenden mithilfe verschiedener Achtsamkeitsübungen die Fähigkeiten der Selbstwahrnehmung und Selbstregulation verbessern soll. Im Mittelpunkt der Kurse stehen Übungen wie Sitzmeditationen, Body-Scans oder Yoga.

Achtsamkeit zu definieren ist gar nicht so einfach. Versuchen wir es mit folgender Definition:

Achtsamkeit [stellt] eine besondere Form der Aufmerksamkeitslenkung dar, wobei die Aufmerksamkeit absichtsvoll, nicht wertend und auf das bewusste Erleben des aktuellen Augenblicks gerichtet ist

Wittchen & Beesdo-Baum

Aus dieser Definition gehen schon einige wichtige Aspekte hervor. Achtsamkeit ist absichtsvoll, das heißt sie entsteht nicht durch Zufall oder unbewusst. Wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, achtsam zu sein. Dazu richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Erleben des Hier & Jetzt, es zählt nur der gegenwärtige Moment. Haben wir uns also bewusst dazu entschieden, den aktuellen Moment und nur den aktuellen Moment wahrzunehmen, dann sollten wir dies auf eine nicht-wertende Art und Weise tun. Aber schon vorweg: Es ist ganz normal, dass wir laufend bewerten und kategorisieren. In der Meditation geht es auch nicht darum, diese Bewertungsprozesse abzuschalten und „an gar nichts“ zu denken. Vielmehr geht es darum, zu beobachten, wohin unsere Gedanken wandern und uns bewusst darüber zu werden, welche Bewertungen wir vornehmen, und wie diese dann wieder unser Verhalten beeinflussen.

Wieso sollte ich Achtsamkeit üben?

Mittlerweile finden sich im Internet viele unterschiedliche und zum Teil sehr gute Beschreibungen zu den Effekten des Achtsamkeitstrainings. Dementsprechend möchte ich euch auf FIV3-Elements meine Erfahrungen schildern, meine Herangehensweise erläutern aber auch über die Schwierigkeiten sprechen, denen ich im Training begegne. In den kommenden Wochen wirst du hier unterschiedliche Texte finden, die dir die Möglichkeit geben, mit mir gemeinsam Erfahrungen in der Achtsamkeitspraxis zu sammeln!

Body Scan

Meine erste Meditation

Quellen/Literatur
Walach, H. (2020). Achtsamkeit. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 15.05.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/achtsamkeit-1/

H.-U. Wittchen, Jürgen Hoyer et al, Klinische Psychologie & Psychotherapie, DOI 10.1007/978-3-642-13018-2_40, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2011

https://www.deutschlandfunkkultur.de/mitarbeitertraining-bei-google-die-verordnete.976.de.html?dram:article_id=377791